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Erlebnistage im Handwerk in der ersten Sommerferienwoche

Erlebnistage im Handwerk in der ersten Sommerferienwoche

Mit Unterstützung der Kreissparkasse Euskirchen, dem Rotary Club Euskirchen-Burgfey und Radio Euskirchen finden in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 die Erlebnistage im Handwerk im Berufsbildungszentrum Euskirchen statt. Dabei sollen die Jugendlichen in verschiedene Berufsfelder schnuppern können und die Vielseitigkeit und Vorzüge einer Ausbildung im Handwerk kennenlernen. Unter Anleitung erfahrener Ausbilder/-innen stellen die Jugendlichen in den Gewerken Holz, Metall, Farbe, Küche/Kantine, KFZ, Elektro und Goldschmiede verschiedene Produkte her und sehen bereits am Ende des Tages, was sie geschaffen haben. Die hergestellten Produkte dürfen die Jugendlichen selbstverständlich mitnehmen.

Die Ferien stehen vor der Tür und du weißt immer noch nicht was du machen sollst? Dann bist du bei den „Erlebnistagen im Handwerk“ genau richtig!

Zuhause dürfen nur die Großen an die schweren Maschinen? Du wolltest dein Zimmer schon immer mal anders streichen? Kleinere Dinge würdest du auch gerne selbst herstellen? Dann komm' vorbei!

Dieses Angebot steht für dich in der ersten Sommerferienwoche von Montag, 17. Juli bis Freitag, 21. Juli 2017 zur Verfügung. Hier stehen rund 30 motivierte Ausbilder bereit, um dir einen kleinen Einblick in die verschiedenen Berufe zu verschaffen.

Getreu dem Motto: "Erst das Vergnügen, dann die Arbeit" könnt ihr frei über eure Zeit verfügen. Ihr habt die Möglichkeit, möglichst viel auszuprobieren und dürft zwischen den einzelnen Gewerken nach Herzenslust hin- und hertauschen. Zum Abschalten zwischen den einzelnen Stationen, stehen euch Kicker, Basketbälle, Fußbälle etc. zur Verfügung.

Für einen Kostenbeitrag von 40 € ist eure tägliche Verpflegung mit Mahlzeiten und Getränken gesichert.
Du hast Lust eine spannende und erlebnisreiche Woche mit uns zu verbringen? Dann melde dich unter folgendem Link an: Anmeldeformular Kinderferienfreizeit 2017

Wir freuen uns auf dich!
 
Anmeldungen bitte vorab an das Berufsbildungszentrum mailen, faxen oder per Post senden! Anmeldeschluss: 30.06.2017.

Berufsbildungszentrum Euskirchen
In den Erken 7
53881 Euskirchen-Euenheim

Tel: 02251 149-0
Fax: 02251 149-190

E-Mail: info@bze-euskirchen.de
Web: www.bze-euskirchen.de

 

 

 

Mit der Unternehmerkarte Handwerk Geld bei Bürobedarf sparen

Die Ausweis- und Vorteilskarte des Handwerks ist erneut um einen Partner gewachsen: Durch die Kooperation mit der strothkamp bürowelt aus Soest haben jetzt alle unsere Innungsmitglieder einen weiteren Wettbewerbsvorteil und profitieren von einem exklusiven 15 %-Rabatt auf Bürobedarf inklusive Tinten, Toner sowie Hygieneartikel.

Strothkamp ist einer von zahlreichen namhaften Kooperationspartnern der Unternehmerkarte Handwerk, bei denen Innungsfachbetriebe unserer Kreishandwerkerschaft besondere Vorteile genießen. In Zusammenarbeit mit seiner Genossenschaft Soennecken bietet das Familienunternehmen neben den exklusiven 15 % auf sein großes Sortiment an Bürobedarf auch viele Sonderpreise für Bürotechnik und -möbel. Selbstverständlich ist ein schneller Lieferservice sowie – auf Wunsch – fachmännische Beratung zum gesundheitsfördernden Sitzen und die ganzheitiche Planung der Büroeinrichtung. Und auch mit seinem Rundumservice für Drucker von Kyocera, Brother und Samsung erleichtert Strothkamp den Büroalltag von Innungsfachbetrieben – und zwar unabhängig davon, ob sie bei Strothkamp erworben wurden.

„Die Unternehmerkarte Handwerk bietet auch bei diesem neuen Partner einen echten Mehrwert“ ist unser Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer überzeugt. Mit der Ausweis- und Vorteilskarte erhalten Inhaber darüber hinaus Vorzüge und Vergünstigungen – beruflich für den Betrieb genauso wie privat mit der ganzen Familie – in allen wichtigen Bereichen wie z. B. in der Telekommunikation und Freizeit oder bei Kraftstoff, Software, Reisen, Strom und Gas.

Um die Vorzüge der Unternehmerkarte Handwerk zu nutzen, loggt man sich einfach mit der individuellen Mitgliedsnummer auf der Website www.unternehmerkarte.de ein – schon hat man freien Zugang zu allen Angeboten.

 

 

Den Meister in der Tasche

Kammer überreicht 222 neuen Top-Handwerkern ihre Briefe

Die Besten des aktuellen Prüfungsjahrgangs: Mit dem Meisterpreis der Sparkassen zeichneten Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen (2.v.r.), Holger Glück, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Euskirchen (r.), Bernd Kneuel, Direktor Firmenkunden/Eigenhandel der Sparkasse Düren (3.v.r.),  Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg (5.v.l.), Handwerkskammerpräsident Dieter Philipp (5.v.r.) und Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers (l.) Installateur und Heizungsbauermeister Cevdet Akay (Stolberg), Metallbauermeister Nicolas Hoffmann (Monschau), Tischlermeister Bastian Huber (Aachen), Tischlermeister Markus Kowalewsky (Simmerath), Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Christoph Roßbroich (Nideggen), Tischlermeister Raphael Schönewald (Nideggen), Tischlermeister Christoph Schulz (Roetgen), Installateur und Heizungsbauermeister Christian Seidl (Euskirchen), Tischlermeister Raphael Cichon (Übach-Palenberg), Elektrotechnikermeister Helmut Frank (Wassenberg) und Tischlermeister Alexander Uhde (Vettweiß) aus.                      Foto: Harald Krömer

Alsdorf. Feierliche Stimmung in der Stadthalle Alsdorf: 222 neue Meister erhielten auf der großen Bühne ihren Brief und damit den Lohn für Einsatz und Fleiß. Circa 900 Gäste applaudierten für jeden Einzelnen, wenn sein Name aufgerufen wurde und er vom Präsidenten der Handwerkskammer Aachen, Dieter Philipp, und von Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers den Meisterbrief erhielt.

Beifall haben die Absolventen verdient. In der Meisterprüfung haben sie sowohl auf praktischer als auch auf theoretischer Ebene bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Mit herausragenden Leistungen erwarben sie eine Qualifikation, die ihnen viele Türen öffnet – bis hin zur Selbstständigkeit. Die Wochen des Lernens, Übens, Ausprobierens und Erstellens des Meisterstücks sind vorbei – jetzt durfte mit Familie, Freunden und Kollegen gefeiert werden.

Interessante Interviews

Wie geht es weiter nach der Meisterprüfung? Diese Frage stellten sich die Geehrten in der Stadthalle Alsdorf. Erste Antworten lieferten interessante Gesprächs­partner in Interviewrunden mit dem Fernsehmoderator Ralf Raspe.

Ein zentrales Thema für das Handwerk ist derzeit die Digitalisierung. Sie eröffnet viele Chancen, Arbeitsprozesse effektiver zu gestalten. Welche das bundesweit und regional betrachtet sind und was das Handwerk darüber hinaus braucht, das erklärten der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, und der Präsident der Handwerkskammer Aachen, Dieter Philipp, im Gespräch mit Raspe. Außerdem berichteten der Elektrotechnikermeister Marco Herwartz, der Feinwerkmechanikermeister Marco Theißen und der Tischlermeister Marc Schnitzler von Erfahrungen mit Digitalisierung im eigenen Unternehmen.

„Ist die Digitalisierung ein Angst- oder Zukunftsszenario fürs Handwerk“, fragte der Fernsehmoderator den Kammerpräsidenten. „Ganz klar Zukunft“, sagte Philipp. Digitalisierung sei gar nicht neu. Sobald eine Erleichterung in Arbeitsabläufen sichtbar werde, nähmen Handwerker diese gerne an. Philipp: „Wir Handwerker sind sehr gründlich und wollen das erfassen. Meistens geht das still und heimlich, nicht mit einem großen Paukenschlag. So war das damals bei der Einführung von Computern, so ist das auch heute.“ Das bestätigte auch Wollseifer. Beide betonten auch die Wichtigkeit des Breitbandausbaus. „Wir kämpfen sehr stark auf allen politischen Ebenen, dass Glasfaser auch in die ländlichen Regionen kommt. Denn ohne eine vernünftige Datenleitung sind unsere Betriebe nicht wettbewerbsfähig“, so der ZDH-Präsident.

Dass Digitalisierung bei der E-Mail anfängt und bei der Drohne noch längst nicht aufhört, verdeutlichte Marc Schnitzler. Er habe die Digitalisierung – „wie der Name schon sagt, geht es dabei um einen Prozess“, betonte der Tischlermeister – immer als Chance gesehen, nie als Hindernis. Seiner Meinung nach werde es künftig mehr Spezialisierungen geben. Ein Handwerker müsse nicht alles leisten. Das sei auch gar nicht möglich, viel zu komplex seien die einzelnen Felder. Er gab den Jungmeistern den Tipp, sich einen Überblick zu verschaffen, sich zu vernetzen und Chancen für den jeweiligen Beruf zu ergreifen. Ansonsten riet Schnitzler: „Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Es wird neben der digitalen Speerspitze genauso den Mann geben, der einen Baum fällt und ein Möbelstück daraus fertigt, ohne dass das Internet etwas davon mitbekommt.“

Marco Herwartz appellierte an die Meister, stets Augen und Ohren offen zu halten. Als Beispiel nannte er die intelligente Gebäudetechnik „smart home“, die dermaßen von der Industrie „gepusht“ werde, dass man es sich als Elektriker einfach nicht erlauben könne, auf dem „alten Stand“ zu bleiben. Wichtig sei es, sein Fach- und Grundwissen zu vertiefen und sich digital zu vernetzen.

Die duale Ausbildung sprach Marco Theißen an. Mit der Handwerkskammer, die in ihren Bildungszentren die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen vornimmt, hätten die Betriebe einen vernünftigen Partner, der ebenfalls darauf achte, ursprüngliche Vorgehensweisen zu vermitteln. „Man darf nicht aus den Augen verlieren, wie ein Werkstoff sich verhält, sonst ist bei aller Digitalisierung die Gefahr der Verdummung groß“, so Theißen.

Pläne der neuen Meister

Konkrete Beispiele, wie es nach der Meisterprüfung weitergeht, gaben drei weitere Interviewpartner in einer anderen Runde. Sie gehören zu den elf Meisterpreisträgern, die von der Sparkasse für ihre sehr guten beziehungsweise guten Ergebnisse gesondert ausgezeichnet werden. Bereits zum 19. Mal vergab die Sparkasse diesen Preis. Sie unterstreicht damit, wie wichtig ihr die Förderung der Meister ist.

Zwei Kategorien

Der Preis der Sparkasse wird in zwei Kategorien vergeben: Meister, die die Prüfung mit Ergebnissen abgeschlossen haben, die im Durchschnitt der vier Prüfungsteile „besser als gut“ sind, gewinnen in der Kategorie 1 2.500 Euro. In diesem Jahr sind das Cevdet Akay, Installateur und Heizungsbauermeister aus Stolberg; Nicolas Hoffmann, Metallbauermeister aus Monschau; Bastian Huber, Tischlermeister aus Aachen; Markus Kowalewsky, Tischlermeister aus Simmerath; Christoph Roßbroich, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister aus Nideggen; Raphael Schönewald, Tischlermeister aus Nideggen; Christoph Schulz, Tischlermeister aus Roetgen und Christian Seidl, Installateur und Heizungsbauermeister aus Euskirchen.

Meister, die die Prüfung im Schnitt aller vier Teile mit „gut“ bestanden haben, erhalten in Kategorie 2 1.000 Euro. In diesem Jahr sind es folgende Absolventen: Raphael Cichon, Tischlermeister aus Übach-Palenberg; Helmut Frank, Elektrotechnikermeister aus Wassenberg und Alexander Uhde, Tischlermeister aus Vettweiß.

Im Gespräch mit Ralf Raspe schilderte Tischlermeister Christoph Schulz, wie sich bei ihm der Einstieg in die Selbstständigkeit vollzog. Im Unternehmen, in dem er arbeitet, stand der Abschied eines Geschäftsführers an, und die Chefs fragten ihn einfach, ob er bereit wäre, als Geschäftsführer einzusteigen. Dieser Schritt hat sich gelohnt. Mittlerweile ist er auch Gesellschafter. „Die Zahlen spielen jetzt eine wichtige Rolle“, sagte Schulz, der sich viel mit Buchhaltung und Kalkulation beschäftigt. Andererseits bleibt er dem praktischen Bereich immer noch eng verbunden und verbringt auch viel Zeit in der Werkstatt. Die Kombination aus beidem macht dem jungen Vater Spaß. Ein weiterer Schwerpunkt ist für ihn die nachhaltige Herstellung von Möbelstücken. Der Tischlerberuf sei mittlerweile sehr vielseitig und es gelte, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. Schulz ist froh, dass er den Meisterbrief in der Tasche hat. Von der Prämie der Sparkasse für den Meisterpreisträger wird er eine Fête veranstalten für alle, die ihn in der letzten Zeit so gut unterstützt haben.

In einer ganz anderen Branche als dem Handwerk unterwegs war zunächst Elektrotechnikermeister Helmut Frank. Er hat nämlich zunächst einmal Chemie studiert, dann aber gemerkt, dass die „reine Lehre“ und Theorie allein ihn nicht glücklich machen. „Es fehlte das Handwerkliche.“ Also wechselte er in den Beruf des Elektrotechnikers und legte dort 2016 erfolgreich seine Meisterprüfung ab. Frank arbeitet bei der QualiTec GmbH, einer Tochter der Handwerkskammer Aachen. Als Ausbilder schult er junge Menschen in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, wirbt bei Infoveranstaltungen für Handwerksberufe und versucht, Mädchen und Jungen für den Wirtschaftszweig zu begeistern. Die Tätigkeit ist für ihn sehr abwechslungsreich. Er freut sich über jeden Jugendlichen, dessen Interesse am Handwerk er wecken kann.

Einen eigenen Betrieb leiten ohne Meisterbrief – das wäre für Christoph Roßbroich überhaupt kein Problem. Denn im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk ist mit der Änderung der Handwerksordnung 2004 die Meisterpflicht weggefallen. Roßbroich hat trotzdem den Meister gemacht. „Wenn ich einen Weg gehe, dann gehe ich ihn auch zu Ende“, sagte Roßbroich, der in der Meisterschule sehr viele praktische und theoretische Kenntnisse zusätzlich erworben hat. Außerdem will er selber irgendwann ausbilden, vielleicht sogar schon ab diesem Sommer. „Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, einen Handwerksberuf zu erlernen und möchte jetzt auch etwas weitergeben, indem ich selber einen jungen Menschen in die Lehre nehme“, sagte er im Interview mit Raspe. Als selbstständiger Unternehmer sei der Druck am Anfang schon groß, er selber müsse viel Zeit und Kosten aufbringen. Dabei erhalte er von seiner Familie und seinen Freunden jedoch viel Rückendeckung, so dass er sicher sei,  die Anfangszeit gut „meistern“ zu können.

Gesang und Comedy

Neben den ausführlichen Gesprächen auf der Bühne wurde auch gesungen, getanzt und gewitzelt. Das a-capella-Quintett „Fünflinge“ sorgte mit hervorragendem Gesang für beste Unterhaltung. Richtig explosiv und im Ton durchaus rau präsentierte sich der Kabarettist Dittmar Bachmann, der zeigte, dass er eine tolle Stimme hat und „der Musik verschrieben“ ist, wie er selber sagte. Darüber hinaus erzählte er launig von seinen eigenen Erfahrungen mit Handwerkern, Baumärkten und Friseuren. Sowohl er als auch die „Fünflinge“ erhielten vom Publikum begeisterten Applaus. 

Alle Meister nach Berufen

Folgende Handwerker legten im Prüfungsjahr 2016 erfolgreich die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Aachen ab:

Bäckermeister: Mathias Wolfgang Schwer, Zülpich.

Boots- und Schiffbauermeister: Michael M. L. Dumke, Köln; Phillip Pfriem, Holzgerlingen.

Dachdeckermeister: Andrzej-Mikolaj Gorecki, Herzogenrath.

Elektrotechnikermeister: Tom Bröder, Vettweiß; Markus Dederichs, Kreuzau; Nicolas Dötsch, Hürtgenwald; Sebastian Fischer, Jülich; Helmut Frank, Wassenberg; Rene Franken, Jülich; Guido Frommholz, Nettetal; Benjamin Hoffmann, Nörvenich; Marco Jacobs, Erkelenz; Christian Kortz, Baesweiler; Timo Lemper, Hürtgenwald; Manuel Linden, Winterspelt; Alexander Meurer, Düren; Peter Meyer, Waldfeucht; Nancy Schmidt, Aachen; Edgar Schroeders, Hürtgenwald; Heiko Schumacher, Düren; Marcel Stärk, Düren; Philipp Theißen, Simmerath; Sören Valter, Kreuzau.

Feinwerkmechanikermeister: Michael Heinrichs, Alsdorf; Alexander Kleinert, Würselen; René Mertens, Würselen; Peter Wienen, Gangelt.

Friseurmeister: Mohamed Banko, Aachen; Anna V. Bell, Vettweiß; Sabine Clermont, Alsdorf; Anna Czech, Heinsberg; Vanessa Dick, Inden; Bianca Dittmann, Eschweiler; Olga Ebert, Aachen; Kristina Erlich, Aachen; Norman Gdynia, Herzogenrath; Kristy Jansen, Baesweiler; Laura Klöckner, Linnich; Katharina Kogel, Jülich; Joeline Matla, Aldenhoven; Veronika Moll, Linnich; Nadine Nießen, Aachen; Jasmin Sachsenhausen, Jülich; Hüseyin Sezer, Würselen; Angelina Stein, Heinsberg; Sabrina Vandijck, Aachen; Marvin Weise, Herzogenrath.

Installateur und Heizungsbauermeister: Cevdet Akay, Stolberg; Günther Bayer, Stolberg; Björn Breier, Aachen; Marcell Falk, Düren; Simon Frings, Zülpich;Sven Kramer, Geilenkirchen; Tobias Meiranke, Vettweiß; Jens Pitschel, Stolberg; Thomas Radermacher, Alsdorf; Dirk Reiners, Gangelt; Yusuf Türkoglu, Übach-Palenberg; Alexander Wagner,  Mönchengladbach.

Kraftfahrzeugtechnikermeister: Florian Abel, Düren; Kevin Altjohann, Jülich; Sain Al-Abidin Asfour, Düren; Dion Robin Bayer, Monschau; Patrick Becker, Köln; Jannik Binsfeld, Aachen; Tim Bosma, Elsdorf; Florian Brenner, Nettersheim; Pascal Brünker, Stolberg; Vitali Burghardt, Berlin; Marco D`Augello, Baesweiler; Kevin Dederichs, Dahlem; Andreas Deroi, Frechen; Marcel Dilk, Alsdorf; Kevin Dörr, Brahmenau,  Patrick Eggen, Würselen;  Andreas Erdkamp, Wegberg; Alexei Ertel, Hückelhoven; Christian Esch, Schleiden; Christoph Falter, Düren; Sandra Feder, Monschau;  Manuel Fink, Kall; Stephan Gampert, Nabburg; Mazlum Gedikli, Düren; Stefan Geiger, Lauffen; Tom Gentges, Monschau; Daniel Geschwind, Kall; Andreas Heckel, Niederzier; Carsten Heinrichs, Düren; René Hoffarth, Jülich; Wassili Hoffmann, Dransfeld; Christian Hohl, Kall; Patrick B. Höhne, Niederzier; Robert Hoppe, Dresden; Marc Hostenbach, Köln; Patrick Justen, Jülich; Thomas Justen, Aachen; Alexander Kracht, Königswartha; Gordon F. R. Kruzius, Paaren; Peter Paul Kuck, Eschweiler; Benjamin Kuck, Braunschweig; Lars Kulla, Würselen; Denis Kurth, Kreuzau; Tim Leufen, Linnich; Bernd Lütten, Aachen; Patrick Mallek, Neustadt; Christoph Marquis, Kall; Nico Mayer, Aachen; Florian Meier, Eberswalde; Kevin Meister, Weingarten; Martin Menzel, Münster; Michael Minker, Geilenkirchen; Christian Müller, Much; Gerrit Muuß, Ilsede; Oskar Oelschläger, Pollenfeld; Ralf Ohlerth, Bad Münstereifel; Fedi Oral, Würselen; Jan Pappers, Gangelt; Jeremias Pisarczyk, Aachen; Kai Pletz, Baesweiler; Sven Prick, Langerwehe; Thomas Rossaint, Inden; Egor Scheffel, Höxter; Timm Schippers, Aachen; Harold C. G. Schmidt, Aachen; Sebastian Schoenen, Eschweiler; Alexander Scholer, Herzogenrath; Benedikt Schönauen, Köln; Hendrik Schumacher, Jülich; Waldemar Skrzypiec, Stolberg; Florian Störmer, Mechernich; Jan-Frederick Telgmann, Hellenthal; Christian Virnich, Düren; Alexsej Walter, Aachen; Wadim Wiebe, Niederzier; Benjamin Wiese, Stendal; Marco Wüllenweber, Kall; Lars Zatloukal, Wildenbruch; Lukas Zimmer, Schleiden; Tobias Zwarg, Eschweiler.

Maler und Lackierermeister: Uwe Huppertz, Heimbach; Tobias Maaßen, Aachen; Raffael Sutter, Alsdorf.

Maurer und Betonbauermeister: René Braune, Schleiden; Thomas Busch, Stolberg; Daniel Hintzen, Jülich; Jonas Klein, Blankenheim; Andreas Müller, Dahlem; Michael Theißen, Monschau.

Metallbauermeister: Lukas Bruders, Herzogenrath; Christopher Förster, Zülpich; Andreas Gomer, Alsdorf; Simon Hamacher, Selfkant; Sven Harzheim, Monschau; Artur Hoffmann, Düren; Nicolas Hoffmann, Monschau; Dominic Kahlen, Würselen; Benjamin Kammer, Kreuzau; Tobias Kempel, Hückelhoven; Max Krumey, Heimbach; Stefan Küpper, Heimbach; Mario Moshe, Düren; Patrick Muhr, Geilenkirchen; Christian Nießen, Hürtgenwald; Etienne Prieckaerts, Aachen; Pascal Quast, Langerwehe; Sven M. Radermacher, Herforst; Yannik Reiter, Düren; Nikolas Rosenstock, Herzogenrath; Christian Schäfer, Düren; Stanislaw Schreider, Düren; Tobias Simons, Mönchengladbach; Thomas Tambour, Titz; Youssef Tchakourte, Aachen; Michael Tetz, Linnich; Christian Weber, Kreuzau; Peter Wins, Niederzier; Stephano Wirtz, Issum; Christian Wittek, Schleiden; Stefan Zeitz, Übach-Palenberg.

Straßenbauermeister: Tobias Behr, Bedburg; Philipp Gabnach, Aachen; Niklas Kaiser, Mechernich; Kay Lauffenberg, Alsdorf; Bernd Nießen, Gangelt; Kevin Ross, Jülich; Bastian Schaps, Geilenkirchen.

Stuckateurmeister:Tobias Müller, Königswinter.

Tischlermeister: Michael Abels, Herzogenrath; Marius R. Altena, Aachen; Felix Altenrath, Würselen; Morwenna Bucken, Aachen; Raphael Cichon,  Übach-Palenberg; Jonas Dühr, Aachen; Paul Friedenstab, Hombourg; Kevin Fuchsreiter, Nideggen; Jon Grünberg, Aachen; Jonathan Henkenhaf, Karlsruhe; Bastian Huber, Aachen; Valentin Hubner, Freiburg; Markus Kowalewsky, Simmerath; Markus Künkel, Hamburg; Ruven Limprecht, Fränkisch-Crumbach; Irena Milinkovic, Aachen; Michael Th. Peschka, Bonn; Matthias Poick, Eschweiler; Raphael Schönewald, Nideggen; Christoph Schulz, Roetgen; Tobias Thönißen, Würselen; Alexander Uhde, Vettweiß; Maximilian Wagner, Alsdorf; Florian Wahlen, Aachen; Kerstin Weymans, Aachen; Tobias Zantis, Übach-Palenberg.

Zimmerermeister: Johannes H. Fischer, Aachen; Florian Geis, Weinsheim; Niklas Heimbach, Vettweiß; Marcus Jütten, Hellenthal; Patrick Küpper, Nideggen; Tristan Quenzel, Rheinberg; Jörn Wieland, Köln; Clemens Wieliki, Schleiden.

 

Herausgegeben von der Handwerkskammer Aachen
Pressestelle | Sandkaulbach 21 | 52062 Aachen

Telefon: 0241 471-135 | Fax: 0241 471-103 | presse@hwk-aachen.de
www.hwk-aachen.de

 

 

 

Europäische Spitzenklasse im Kreis Düren

Jacqueline Derichs erreicht drei erste Plätze bei der Europameisterschaft der Bäckerjugend in Lyon. 

 

 

Es ist das zweite Mal, dass der qualifizierte Bäcker- und Konditorennachwuchs der Bäckerei Stolz / Café Bremen-Gruppe europäisch erfolgreich ist. Nachdem Daniel Plum im Jahr 2014 Dritter der Bäckerjugend EM wurde, erkämpfte sich die Bäcker-Vize-Bundessiegerin Jacqueline Derichs am Internationalen Wettbewerb der Bäckerjugend 2017 am 24. und 25. Januar in Lyon drei erste Plätze. Die 23-jährige Jacky ist bereits Konditor-Meisterin und in Ihrem Fach Innungs-Beste. Ihre Titel als Bäckerin sind noch beeindruckender: Bäckerinnungs-Beste, Bäckerkammer-Siegerin, Landessiegerin NRW und schließlich Vize-Bundessiegerin.

 

Jacqueline Derichs: „Es war ein harter Wettkampf. Umso schöner ist es für mich, die Juroren bei der diesjährigen Europameisterschaft zu überzeugen. Nach den aufregenden letzten Wochen bin ich jetzt aber auch froh, wieder ganz normal in den Backstuben von Heike und Helmut Stolz zu zaubern“.

 

Am 12. Februar 2017 ab 11:00 Uhr findet im Café Bremen in Aldenhoven die Siegerehrung für Jacky statt. Die erfolgreiche Bäckerin und Konditorin backt dann ganz persönlich für Ihre Kunden.

 

 

Die Kreishandwerkerschaft feiert!

Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer (l.) freut sich mit den drei Jubilaren Kurt Klein, Anita Bonnauer und Uwe Günther (v.l.n.r)

Rechtsabteilungsleiter Kurt Klein feierte dieses Jahr sein 25-jähriges Arbeitsjubiläum. Anita Bonnauer und Geschäftsführer Uwe Günther sind bereits seit 40 Jahren dabei!

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Stuckateure ehren ihren Vizeweltmeister Lukas Prell

Düsseldorf. Bei der Berufe-Weltmeisterschaft im vergangenen August in Sao Paulo habe er eine „herausragende Leistung" gezeigt und verdientermaßen die Silbermedaille gewonnen. So lobte der Vorsitzende des Fachverbands Ausbau und Fassade Nordrhein-Westfalen, Jörg Ottemeier, jetzt Lukas Prell, den Vizeweltmeister der Stuckateure. Nachdem der Verband dem Jungmeister aus Aldenhoven bereits direkt nach dem Erfolg in Brasilien schriftlich gratuliert hatte, ließ er nun noch eine persönliche Ehrung folgen.

Prell war zur Vorstandssitzung des Fachverbands eingeladen worden. Er habe das deutsche Stuckateurhandwerk bei dem insgesamt 20 Stunden dauernden Wettkampf in Sao Paulo bestens vertreten, schwärmte Ottemeier. Als Anerkennung überreichte er Prell Gutscheine für fachliche Weiterbildungen, unter anderem zum Restaurator auf der Akademie Schloss Raesfeld. Lukas Prell war seit Sommer 2013 Mitglied des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes und hatte deswegen an den WorldSkills teilgenommen. Schon im damaligen Glückwunschbrief des Fachverbands hatte es geheißen, die Kollegen seien „überaus stolz, einen so qualifizierten jungen Handwerker in unseren Reihen zu haben“. Er sei „ein Vorbild erster Güte und beweist, wie gut die Berufsausbildung in unserem Gewerk in Deutschland ist“. Prell kommt aus einer Familie mit langer Tradition im Stuckateur-Handwerk: Sein Vater führt bereits in der dritten Generation einen Stuck-Betrieb und hat Lukas maßgeblich ausgebildet.

Für Ottemeier ist der Jungmeister ein idealer Kandidat für den Juniorenkreis des Fachverbands, den der im Februar neugewählte Vorstand „wiederbeleben“ möchte. Er soll dem Erfahrungsaustausch unter jungen engagierten Stuckateuren dienen und diese noch stärker an die Innungs- und Verbandsarbeit heranführen. „Wir haben eine ganze Reihe sehr vielversprechender Talente, die unter anderem ebenfalls im Bau-Nationalteam sind oder waren. Es würde unserer Organisation gut tun, wenn sie nach und nach in die Arbeit und in die Verantwortung einbezogen werden könnten. Der Juniorenkreis ist dafür ein guter Einstieg“, warb Ottemeier.     

Quelle: Baugewerbliche Verbände

 

 

 

Züll zum Ehrenobermeister ernannt


Ehrungen bei der Tischlerinnung: Adolf Neu (l.) und Paul-Werner Hörnchen (r.) haben den diamantenen Meisterbrief in den Händen. Paul Reiner Züll (M.) ist jetzt Ehrenobermeister. Das freut Uwe Günther (2. v. l.) und Martin Vogelsberg. (Foto: Röder)


BAD MÜNSTEREIFEL. 15 Jahre war Paul Reiner Züll der Obermeister der Tischler-Innung Euskirchen. Im Mai vergangenen Jahres hatte er sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Nun wurde er für seine Verdienste und langjährige Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenobermeister ernannt. Im Historischen Kurhaus erhielt der 67-Jährige die Urkunde während der Innungsversammlung. "Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen will", so Züll gerührt.

Martin Vogelsberg ist Zülls Nachfolger

Uwe Günther, Geschäftsführer der Innung, lobte Züll in seiner Laudatio. Er habe sich intensiv für ein aktives Innungsleben, zahlreiche Sozialprojekte in Kitas, eine gute Öffentlichkeitsarbeit und mit großem Engagement für die Berufsausbildung eingesetzt. Ebenso habe er für die gelungene Gestaltung des 125-jährigen Innungsjubiläums 2004 sowie die Präsentation und Aktionen der Innung auf der Landesgartenschau 2014 verantwortlich gezeichnet.

Züll ist zudem Träger der silbernen und goldenen Nadel der Handwerkskammer sowie der goldenen Ehrennadel des Fachverbands der Tischler NRW. Der Floisdorfer bedankte sich vor allem bei seiner Ehefrau Maria. Sie habe ihn stets effektiv unterstützt: "Sie hatte meinen Terminplan immer im Kopf. Wenn ich weg musste, lagen auch schon Hemd, Hose und Krawatte auf dem Bett parat. Sonst hätte so mancher Termin nicht stattgefunden."

Nachfolger Zülls ist Martin Vogelsberg. Der 47-Jährige führt gemeinsam mit seinem Bruder eine seit 1919 in Vussem ansässige Tischlerei mit 50 Mitarbeitern und internationalen Kunden. Bei seiner Premiere als Leiter der Innungsversammlung durfte er gleich als ersten Tagesordnungspunkt zwei verdiente Tischlermeister ehren: Paul-Werner Hörnchen und Adolf Neu freuten sich über den diamantenen Meisterbrief.

1955 hatten beide ihre Meisterprüfung abgelegt und ihre Laufbahn im Handwerk erfolgreich begründet. Der 1930 in Lommersdorf geborene Neu hatte seine Lehre und die Gesellenprüfung zuvor in der väterlichen Tischlerei absolviert und im Oktober 1960 den Betrieb vom Vater übernommen.

Paul-Werner Hörnchen begann seine Berufsausbildung zum Schreiner bei der Firma Fritz in Kall. Dann wurde er Betriebsleiter bei der Fertighausfirma Kewo und absolvierte später eine Weiterbildung zum Lehrer für Menschen mit Behinderungen.

Bis zur Pensionierung 1992 war Hörnchen an der Förderschule St. Nikolaus in Kall tätig. Nach der Pensionierung unterstützt der heute 83-Jährige seinen Sohn Devid, der sich als Bogenbauer bundesweit einen Namen gemacht hat, in dessen Schreinerei in Schöneseiffen.

Uwe Günther war begeistert: "Das sind Lebensläufe, die mit Herz und Seele das Handwerk widerspiegeln."

 

Autor: KIRSTEN RÖDER
Quelle: Kölnische Rundschau vom 18.02.2016
Nummer 41

 

 

Gemeinsam gegen Schwarzarbeit

Schwarzarbeit in allen ihren Facetten war Thema einer gemeinsamen Gesprächsrunde in der Handwerkskammer Aachen. Unter Leitung von Hauptgeschäftsführer Peter Deckers tauschten sich Vertreter der Kreishandwerkerschaften Aachen, Heinsberg und Rureifel, der Städteregion Aachen und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Aachen über gemeinsame Möglichkeiten zur intensiveren Bekämpfung der Schwarzarbeit im Kammerbezirk aus.

Dabei ging es nicht nur um Fälle von unberechtigter Handwerksausübung, sondern auch um die Verfolgung von Mindestlohnverstößen und Scheinselbstständigkeit, für die in erster Linie die FKS zuständig ist. Auch den Gewerbemeldestellen kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu, können diese doch bei der Annahme der Gewerbeanmeldung zum Beispiel schon erste Anzeichen für eine „Scheinfirma“ erkennen und den Verfolgungsbehörden wertvolle Hinweise liefern.

Als wichtige Erkenntnis konnte jedenfalls festgehalten werden, dass der Informationsaustausch der unterschiedlichen Überwachungsbehörden noch optimiert werden kann.

Dieser erste Runde Tisch zur Bekämpfung von Schwarzarbeit geht auf eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen zurück. Ergebnis des sehr fruchtbaren Austausches ist, dass alle Beteiligten vorhandene Potenziale zur Zusammenarbeit deutlich stärker nutzen und diese gemeinsame Gesprächsbasis in der Zukunft fortsetzen wollen.

red / Foto: Doris Klinkel-Schlachter

 

 

Champagnerstimmung im Handwerk

Konjunkturumfrage: Es brummt wie zu Zeiten der Wiedervereinigung

Aachen. „Es herrscht geradezu Champagnerstimmung in unserem Kammerbezirk, wie zu Zeiten der Wiedervereinigung. Die Geschäfte liefen für die große Mehrheit unserer Mitgliedsbetriebe bereits ziemlich gut. Dass es im Sommerhalbjahr nochmals einen so kräftigen Konjunkturschub geben würde, haben die meisten nicht erwartet“, sagt  Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, mit Blick auf die Ergebnisse von deren aktueller Herbstumfrage, die jetzt vorgestellt wurden. 91 Prozent machten gute Geschäfte: 43 Prozent bewerten sie mit „gut“ und weitere 48 mit „befriedigend“. Im Frühjahr hatten nur 83 Prozent der Unternehmen erwartet, dass es im Sommer so gut für sie laufen würde.

Mit diesem Konjunkturschub im Rücken gehen 83 Prozent der Meisterbetriebe zwischen Selfkant und Weilerswist mit Optimismus ins Winterhalbjahr. Die große Mehrheit dieser Gruppe (72 Prozent) ist überzeugt, dass es auf gleichem Niveau weitergehen wird, und 11 Prozent sehen sogar noch Luft nach oben. Die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie die niedrigen Hypothekenzinsen, die geringe Inflation und die hohe Konsum- und Investitionsbereitschaft sind nach wie vor der Treibstoff für die hervorragende Geschäftsentwicklung. Damit die Nachfrage bewältigt werden kann, sind viele Betriebe offen für die in Deutschland Asyl suchenden Menschen aus dem Nahen Osten. „Das Handwerk hat eine große Integrationskraft. Das hat es in der Vergangenheit schon bewiesen und die Kammer wird es dabei unterstützen“, ist Peter Deckers überzeugt.

Der Auftragsbestand hat sich nach der Frühjahrsdelle um sieben Punkte auf 80 Prozent verbessert: Knapp jeder vierte Betrieb meldet ein Auftragsplus und bei 56 Prozent ist die Nachfrage gleich hoch geblieben. Die Auftragsreichweiten decken im Durchschnitt 6 Wochen ab (+0,4 Wochen zur Frühjahrsumfrage). Im Bauhaupt- und im Ausbaugewerbe liegen sie mit 8,5 beziehungsweise 7,6  Wochen und bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf mit 7,7 Wochen deutlich darüber. Der Gesamtumsatz hat von der positiven Auftragsentwicklung profitiert. Drei Viertel der Fachbetriebe haben bessere oder gleich hohe Umsätze eingefahren. Aufgrund der absehbaren Auftragseingänge und der guten Konsumlaune steigt der Anteil zuversichtlich gestimmter Chefs nochmals kräftig um fünf Punkte auf 80 Prozent an.

Die Verkaufspreise für Produkte und Dienstleistungen des Handwerks sind mehrheitlich stabil geblieben. 25 Prozent der Unternehmen konnten höhere Preise durchsetzen. Nur noch sieben Prozent mussten Preisnachlässe gewähren. Für das kommende Halbjahr wird die Situation ähnlich eingeschätzt. Die Investitionsbereitschaft hat in den vergangenen sechs Monaten merklich zugenommen. Es wurde mehr Geld in Maschinen, Gebäude und Ausrüstung gesteckt. Ein klares Zeichen für das Zukunftsvertrauen des Handwerks. Das Beschäftigungsklima im Handwerk ist nach wie vor bestens und hat sich nochmals um zwei Punkte auf 86 Prozent verbessert. 68 Prozent der Unternehmen behielten ihre Teamstärken bei und 18 Prozent stellten neue Fachkräfte ein.

Blick auf die Branchen
Das Bauhauptgewerbe steht bildlich gesprochen unter Volldampf und hat an die hervorragende Entwicklung aus Herbst 2014 anschließen können. Im Schnitt liegt die Auslastung bei 93,3 Prozent. Im Ausbaugewerbe ist die Stimmung wie zu Zeiten der Wiedervereinigung: 97 Prozent bewerten ihren Geschäftsverlauf mit „gut“ oder mit „befriedigend“. Bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf hat sich der etwas verhaltenere Geschäftsverlauf des Frühjahrs fortgesetzt. Es melden lediglich 77 Prozent eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage. Die Geschäftsentwicklung im Kfz-Gewerbe hat deutlich an Fahrt gewonnen. Für das abgelaufene Sommerhalbjahr meldet mit 90 Prozent ein außergewöhnlich hoher Anteil der Fachbetriebe, gute oder zufriedenstellende Geschäfte mit dem Verkauf und der Reparatur gemacht zu haben. Für das Nahrungsmittelgewerbe ist das Sommerhalbjahr schwächer gelaufen als im Vorjahr. Trotzdem bewertet mit 80 Prozent die große Mehrheit ihre Geschäfte mit „gut“ oder „befriedigend“. Bei den Meisterbetrieben im Gesundheitsgewerbe hat sich die Geschäftsbewertung mit 97 Prozent auf einen bisher noch nie gemeldeten Anteil an positiven Einschätzungen erhöht. Die Lage der personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe hat  sich für 87 Prozent in den vergangenen sechs Monaten positiv entwickelt.


Es läuft gut im regionalen Handwerk: Helmut (links) und Karl-Heinz Löwenkamp (2.v.r.)
vom gleichnamigen Maschinenbau-Betrieb in Niederzier gaben Peter Deckers (2.v.l.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, seiner Stellvertreterin Nicole Tomys
und Uwe Günther, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Rureifel,
Einblicke in die Produktion. Foto: Handwerkskammer Aachen

Es profitieren mehr Handwerksbetriebe in der Städteregion Aachen und im Kreis Euskirchen von der hohen Kundennachfrage als in den Kreisen Düren und Heinsberg. Mit 95 Prozent melden außergewöhnlich viele Meisterbetriebe in der Städteregion Aachen und im Kreis Euskirchen, gute oder zufriedenstellende Geschäfte gemacht zu haben. Diese Werte übertreffen sogar noch leicht das Zufriedenheitsniveau zu Zeiten der Wiedervereinigung. In den beiden anderen Kreisen herrscht aktuell mit 87 Prozent für den Kreis Düren und 84 Prozent für den Kreis Heinsberg ebenfalls eine sehr gute Stimmung bei den Fachbetrieben.

Lehrlinge und Fachkräfte
2.262 neue Lehrverträge wurden im Jahr 2014 in die Lehrlingsrolle der Kammer eingetragen. „Aktuell besteht Grund zu der Annahme, dass wir in diesem Jahr einen ähnlichen Stand, wenn nicht sogar ein leichtes Plus bis zum Jahresende erreichen. Denn bis zum 30. September 2015 haben sich bereits 2.154 junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk entschieden und einen Lehrvertrag unterzeichnet, das sind 3,3 Prozent mehr Lehrverträge als im Vorjahresmonat“, so Georg Stoffels, zuständiger Geschäftsführer für Berufsbildung bei der Handwerkskammer. Nach dem starken Rückgang bei den Neuzugängen im letzten Jahr wäre damit der Negativtrend erst einmal gestoppt, hofft der Geschäftsführer.

In der Stellenbörse der Handwerkskammer Aachen und ihrer Tochtergesellschaft QualiTec GmbH sind aktuell 803 freie Stellen für Fachkräfte ausgeschrieben. Die größte Nachfrage besteht nach Sanitär-Heizung-Klimatechnikern (88), Gesellen aus den Elektroberufen (85), Kfz-Mechanikern (69), Tischlern (62) und Friseuren (51).

Anfang Oktober 2015 waren 16.516 Handwerksbetriebe bei der Kammer eingetragen. Das sind 28  beziehungsweise 0,2 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresherbst. Tendenziell wächst die Zahl der Betriebe – jeweils gemessen an den Eintragungen zum Jahresende, allerdings seit drei Jahren jährlich um weniger als ein Prozent.

www.hwk-aachen.de/umfragen

red / Foto: Doris Klinkel-Schlachter

 

 

 

 

Celina Höger erfolgreich !

Gleich in zwei Friseurwettbewerben trat die Auszubildende beim Yi–Cup, der Stadtmeisterschaft von Aachen, an.

Im Fach “Diva Style“ erreichte sie mit Ihrem Model “Marilyn Monroe” einen hervorragenden 3. Platz. In diesem Wettbewerb besteht die Aufgabe darin, mit Frisur und Make Up eine größtmögliche Ähnlichkeit zwischen Model und Original zu erreichen.
 
 
Dass sie ihr Handwerk im Herrenfach ebenfalls versteht, bewies sie im Fach “modische Herrenfrisur”. Hier wurde sie Vizemeisterin.
 
Nur knapp mit wenigen Punkten unterlag sie der neuen Stadtmeisterin.
 
 
Celina: ,,Das monatelange Training im Studio Bernadette, meinem Ausbildungsbetrieb in Nettersheim, hat sich gelohnt. Ich freue mich riesig!''

 

 

 

 

Neuwahlen und Ehrungen der Friseur-Innung Euskirchen

Am 20. Oktober 2015 erfolgten turnusgemäß die Neuwahlen der Friseur-Innung Euskirchen für die nächsten fünf Jahre. Einstimmig wurde Frau Bernadette Hein, Nettersheim, zur Obermeisterin der Friseur-Innung Euskirchen wiedergewählt.

Nach 25-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit wurde Frau Helga Braun, Euskirchen verabschiedet und zur Ehrenmeisterin ernannt.


Bernadette Hein (l.) Helga Braun (r.)

Frau Braun hat die Friseur-Innung Euskirchen als stellvertretende Obermeisterin, Lehrlingswartin, Mitglied im Ausschuss zur Schlichtung von Lehrlingsstreitigkeiten, Vorsitzende im Ausschuss für Berufsbildung und bei Ihrer Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss immer hervorragend vertreten und wurde schon im Jahr 2010 für ihr unermüdliches Engagement mit der silbernen Ehrennadel der Handwerkskammer Aachen ausgezeichnet.

Zur neuen stellvertretenden Obermeisterin wurde Frau Britta Franzen, Hellenthal gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Frau Ute Richarz, die zur Lehrlingswartin und Gesellenprüfungsausschussvorsitzenden gewählt wurde, sowie Frau Ottilie Huy, Schleiden, Wynand van Zyl, Mechernich sowie Beate Meyering, Blankenheim.


Neuer Vorstand: Ute Richarz, Ottilie Huy, Bernadette Hein, Wynand van Zyl, Britta Franzen, Beate Meyering (v. l. n. r.)

Tamara Meyering aus dem Salon ihrer Mutter Beate Meyering wurde für ihr herausragendes Prüfungsergebnis geehrt. Neben der bereits erfolgten Ehrung als Innungsbeste hat Sie den 1. Platz bei dem praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend der Handwerkskammer Aachen sowie bei der Landesausscheidung NRW Platz 5 erreicht.


Tamara Meyering (l.) Bernadette Hein (r.)

Nach ihrem Abitur im Jahr 2012 absolvierte Tamara ihre Ausbildung zunächst in Heidelberg und beendete diese im Salon ihrer Mutter mit dem Gesamtergebnis -sehr gut-.Seit August diesen Jahres besucht Tamara die Meisterschule und wird diese voraussichtlich im Januar 2016 beenden.

 

 

 

 

Verstärkt  Geschäftseinbrüche in Bäckereien beobachtet!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wurden von der Kriminalpolizei Aachen und Düren Kriminalprävention/Opferschutz darauf hingewiesen, dass sich es in den Südkreisen, also besonders in den Eifelgemeinden vermehrt zu Geschäftseinbrüchen bzw. Einbrüchen in Gewerbeobjekte gekommen ist. Auffällig ist die Häufung  von Einbrüchen in Bäckereien bzw. Verkaufsstellen, wobei es die Täter hier insbesondere auf die Registrierkassen und Tresore in den Geschäftsräumen abgesehen haben.

Die Polizei, besonders die Kriminalkommissariate Kriminalprävention / Opferschutz möchten neben intensiven operativen und repressiven Maßnahmen  bereits geschädigte und potenzielle Opfer möglichst flächendeckend über Präventionsmöglichkeiten informieren. Neben der Beachtung von Verhaltenstipps sollte man seine Objekte mechanisch und / oder elektronisch sichern.

Die Polizei weißt daher u. a. auf die Informationsbroschüre „ Schlechte Geschäfte für Einbrecher“ hin, die über den beigefügten Link kostenlos downloadbar ist.  Sie enthält bereits wertvolle verhaltensorientierte und sicherungstechnische Ratschläge.

Link "Schlechte Geschäfte für Einbrecher"

Darüber hinaus bieten die o. a. Kriminalkommissariate die Möglichkeit sich kostenlos und Produktneutral anhand von umfangreichen Exponaten in den Beratungsstellen auch vor Ort zu informieren. Bei größerem Interesse ist es möglich Informations-Veranstaltungen für einen größeren Zuhörerkreis durchzuführen.

                Polizeiliche Beratungsstelle  - Kriminalprävention/Opferschutz
                Aachener Straße 28 (Polizeigebäude), 52349 Düren
                Telefon 02421 - 949 8711
                E-Mail KKKPO.Dueren@polizei.nrw.de

 

                Polizeiliche Beratungsstelle – Kriminalprävention/Opferschutz
                Kölner Straße 76 (Polizeigebäude), 53879 Euskirchen
                Telefon 02251 – 799 540
                eMail ingo.kreuder@polizei.nrw.de


Bitte schicken Sie uns eine E-Mail, wenn Sie Interesse an einer Informationsveranstaltung haben (info@handwerk-rureifel.de) „Stichwort Einbruchschutz Bäckereien“.

Im Übrigen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Polizei gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kreishandwerkerschaft RUREIFEL

Bäcker-Innung Düren-Euskirchen

Schutzgemeinschaft Rureifel

 

 

 

Ohne Ehrenamtler geht es nicht

Handwerkskammer verleiht Verdienstnadeln für langjähriges Engagement

Niederzier. Menschen, die sich für andere einsetzen, Zeit opfern für das Gemeinwohl – diese Menschen sind sehr wichtig. Wer ehrenamtlich tätig ist, der hat es auch verdient, dass er dafür einmal die angemessene Anerkennung erhält. Deswegen zeichnet die Handwerkskammer Aachen bei ihrer Festveranstaltung „Tag des Ehrenamtes“ Frauen und Männer aus, die sich seit Jahren unentgeltlich für den Wirtschaftszweig engagieren.

In feierlicher Atmosphäre verliehen Kammerpräsident Dieter Philipp und Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers in der Burg Obbendorf in Niederzier-Hambach Verdienstnadeln in Gold (für mindestens 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit) und in Silber (für mindestens 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit).

Die zahlreichen Ehrenamtler beteiligen sich in den Gesellen-, Meister-, Abschluss- und Fortbildungs-Prüfungsausschüssen. Darüber hinaus entscheiden und diskutieren sie in den Berufsbildungsausschüssen und tragen zur Schlichtung bei Lehrlings­streitigkeiten bei. Insgesamt engagieren sich im Kammerbezirk rund 1.750 Menschen ehrenamtlich im Handwerk.

„Sie alle übernehmen sehr wichtige Aufgaben, die Sie mit Einsatz und Bereitschaft erledigen“, sagt Philipp in seiner Begrüßung. „Ohne Sie geht es nicht. Das Handwerk braucht Sie. Denn ohne Sie wäre unser bewährtes Prüfungswesen keinen Tag länger aufrechtzuerhalten.“ Die Ehrenamtler sicherten durch ihren Beitrag nicht nur die zuver­lässige Erledigung gesetzlicher Aufgaben, die den Handwerksorganisationen obliegen, sondern trügen auch maßgeblich zur beständigen Weiterentwicklung des Wirtschaftszweiges bei. „Der große Einsatz und das herausragende Engagement jedes Einzelnen sind nicht hoch genug einzuschätzen“, betont Philipp.

Nicht zuletzt deshalb ist der Tag des Ehrenamtes für die Handwerkskammer auch die Gelegenheit, sich bei den vielen engagierten Menschen für ihren langjährigen Einsatz zu bedanken. Das geschieht mit einem unterhaltsamen Programm und der Musik des „Saxotett Classique“ und einem gemeinsamen Essen.

Als besonderen Gast begrüßt die Kammer in diesem Jahr den NRW-Wirtschafts­minister Garrelt Duin, der einen Festvortrag zum Thema Ehrenamt hält. „Großes Engagement und hohe Verantwortung – das zeichnet die ehrenamtliche Arbeit im Handwerk aus, die ich sehr zu schätzen weiß. Die Tradition der Familienunternehmen und das Meisterwesen sind dabei ein ausgezeichneter Nährboden für das wirtschaftlich und gesellschaftlich unentbehrliche Ehrenamt“, so Duin.

Ehrenamtler mit goldener oder silberner Verdienstnadel: In feierlichem Rahmen zeichnete die Handwerkskammer Aachen Frauen und Männer aus, die sich freiwillig für das Handwerk einsetzen. Foto: Handwerkskammer Aachen

Verdienstnadeln in Gold erhalten:

Studiendirektorin Angelika Beer, Aachen; Maurermeister Karl-Josef Claßen, Schleiden; Oberstudiendirektor Rolf-Dieter Crott, Aachen; Straßenbauermeister Hans Heinen, Heinsberg; Elektroinstallateurmeister Günter Höfels, Herzogenrath; Schlossermeister Martin Krings, Monschau; Oberstudienrätin Eva-Marie Müller-Engels, Herzogenrath; Friseurmeisterin Ute Richarz, Mechernich.

Verdienstnadeln in Silber erhalten:

Tischlermeister Johannes Abramov, Schleiden; Friseurin Elvira Anselment, Blankenheim; Maler- und Lackierermeister Bernd Bardon, Aldenhoven; Feinwerkmechaniker Helmut Bergrath, Würselen; Oberstudienrat Stephan Bode, Monschau; Oberstudienrat Thorsten Bohm, Aachen; Barbara Conrads, Geilen­kirchen; Maurermeister Karl-Heinz Drießen, Gangelt; Technischer Lehrer Reinhold Finders, Herzogenrath; Straßenbauermeister Ralf Fischer, Düren; Dieter Jansen, Wassenberg; Modistenmeisterin Beate Kahl, Solingen; Oberstudienrat Christian Krause, Geilenkirchen; Studiendirektor Bernhard Pohl, Wegberg; Fleischermeister Roland Ruhwiedel, Niederzier; Konditor Hubertus Schmitz, Geilenkirchen; Maler und Lackierer Peter Steuding, Kall; Studiendirektor Lutz Thelen, Aachen; Elektro­installateur Johannes Thur, Dahlem; Konditor Walter Willems, Simmerath; Betriebswirt des Handwerks Johannes Willms, Geilenkirchen; Studienrat Christoph Wilms, Hückelhoven; Friseurmeister Willi Xhonneux, Inden; Konditor Manfred Zimmermann, Aachen.

Herausgegeben von der Handwerkskammer Aachen
Pressestelle | Sandkaulbach 21 | 52062 Aachen
Tel.: 0241 471-138 | Fax: 0241 471-105 | presse@hwk-aachen.de

 

 

 

Die Bäckermusikkapelle am 21. September beim Winzerfest mit Festumzug in Rech

 

 

 

"Konfirmanden backen Brot für die Welt"

Unsere Innungsmitglieder Siegwin Zimmer, aus Kall-Sistig und Klemens Friedrichs GmbH & Co. KG, aus Schleiden haben sich in diesem Jahr an der Aktion " Konfirmanden backen Brot für die Welt" beteiligt.

Die Resonanz dieser gelungenen Aktion in den Medien war enorm. Nachfolgend erhalten Sie Auszüge der Veröffentlichungen zu Ihrer Kenntnisnahme:

Auszug aus dem Kölner Stadt Anzeiger

Auszug aus der Kölnischen Rundschau

 

 

95 Handwerkslehrlinge feierlich losgesprochen

KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker kritisierte den augenblicklichen Akademisierungstrend – Berufliche Zukunft für Handwerker ist nach wie vor gut – Zum Abschluss gab es Pizza für alle

Euskirchen – Die Lossprechung von Auszubildenden im Handwerk ist ein jahrhundertealter Brauch. Sie entbindet die Auszubildenden von den Verpflichtungen des erfolgreich erfüllten Lehrvertrags. Im Mittelalter verließ der Junghandwerker daraufhin den Meisterbetrieb und begab sich mit dem Gesellenbrief in der Tasche auf die vorgeschriebenen Wanderjahre. Im Zeitalter des Fachkräftemangels sieht man aber lieber von diesem Aspekt der Tradition ab. Immer mehr Handwerksbetriebe möchten die Azubis vielmehr nach der Ausbildung auch übernehmen.

Wer nach der Lehre noch ein Studium plane, der sei für die Handwerksbetriebe eher ein „schwieriger Kandidat“, so Landrat Günter Rosenke in einem Grußwort, das er am Dienstagabend bei der Lossprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Rureifel im S-Forum der Kreissparkasse Euskirchen hielt.


Die besten Prüflinge stellten sich mit ihren Ausbildern und den Innungsabgeordneten sowie KSK-Vorstandsvorsitzenden Udo Becker (Mitte)  für die Presse zum Gruppenbild auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Ort war gut gewählt. Denn Sparkasse und Handwerk stehen von jeher in enger Verbindung. Schon im 19. Jahrhundert eröffneten die Sparkassen eine sichere Möglichkeit, auch kleinste Kapitaleinlagen zur Risikovorsorge im Alter oder bei Krankheit verzinslich zurückzulegen, was gerade auch von kleinen Handwerksbetrieben genutzt wurde. Doch darüber hinaus gibt es bis heute eine ganz praktische Verbindung zwischen Sparkasse und Handwerk, an die der Vorstandsvorsitzende der KSK, Udo Becker, in seiner Begrüßung erinnerte. Denn aufgrund starker Regenfälle waren erst kürzlich mehrere Beratungscenter der KSK überflutet worden. „Doch dank des schnellen Einsatzes der Handwerker aus dem Kreis Euskirchen konnte der gewohnte Arbeitsablauf in den Filialen schon bald wieder aufgenommen werden“, so Becker.


KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker kritisierte den augenblicklichen Akademisierungstrend. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Die 95 jungen Leute, die an diesem Tag ihre Gesellenbriefe ausgehändigt bekamen, ermunterte er, das Lernen nicht aufzugeben, sondern im Leben noch weitere Qualifikationen zu erwerben. Laut Auskunft des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), der sich um die Vergleichbarkeit von Qualifikationen im deutschen Bildungssystem bemühe, sei beispielsweise der Meisterbrief im Handwerk vergleichbar mit einem Bachelor-Abschluss an der Universität. „Also, man kann den Bachelor als Handwerker auch selbst erreichen und braucht dazu nicht einmal mehr ins Fernsehen“, konstatierte Becker in Anspielung an eine bekannte RTL-Serie.

„Viele kleinere und mittlere Ausbildungsbetriebe müssen sich aus der Ausbildung zurückziehen, während die Hörsäle aus allen Nähten platzen“, kritisierte Becker den augenblicklichen Akademisierungstrend. Für viele junge Leute sei ein Studium aber unter Umständen nicht der richtige Weg, sondern ihnen wäre mit einer Ausbildung samt paralleler Fort- und Weiterbildung weit mehr geholfen. Der Unternehmer, der einen Auszubildenden über viele Jahre kenne, könne nicht selten für eine weitaus passendere Fortbildung sorgen.


Landrat Günter Rosenke zeichnete für die jungen Handwerker ein gutes Zukunftsbild. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer empfahl den jungen Leuten, zum einen auf die Lebenserfahrung der älteren Generation zu vertrauen. Zum anderen aber Kraft ihres eigenen Denkens Probleme zu lösen. „Berufliche Stabilität fängt im Kopf an“, so Pelzer. Die innere Entscheidung könne einen lähmen oder beflügeln. Kontrolliertes Denken rette vor der inneren Kapitulation.


Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer appellierte an die jungen Leute, Probleme vor allem im Kopf zu lösen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Landrat Günter Rosenke malte den Gesellinnen und Gesellen ein recht rosiges Zukunftsbild. „Um Ihre berufliche Zukunft ist es gut bestellt“, sagte er. 88 von 100 Betrieben im Kreis Euskirchen verzeichneten derzeit einen positiven Trend bei den Umsätzen. „Bei 71 Prozent der Betriebe im Kreis hat sich der Umsatz vergrößert, 83 Prozent haben ihre Beschäftigungszahl stabil gehalten oder sogar zusätzliche Kräfte eingestellt“, so Rosenke. Viele Betriebe würden zusätzliche Kräfte einstellen, „wenn sie denn welche finden“, so der Landrat, der die jungen Leute ermahnte, niemals stehen zu bleiben und sich immer weiter fortzubilden. Dann stünde ihnen das Tor zur Zukunft weit offen.


Die Prüfungsbesten bekamen vom KSK-Vorstandsvorsitzenden, Udo Becker, ein besonderes Präsent überreicht. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Wahrscheinlich von diesen Worten angeregt, improvisierte der Gitarrist der Band „Snowbird“ bei der anschließenden Vergabe der Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse rund um den Song „Knockin’ on Heaven’s Door“. Zahlreiche Prominenz unter den gut 300 Gästen im Saal verfolgte die Vergabe aufmerksam, darunter auch Mitglieder aus der Politik, der Handwerkskammer Aachen mit Vizepräsident Helmut Krings und Ehrenkreishandwerksmeister Paul Hütter. Auch Abgeordnete der Berufsbildenden Schulen und vor allem der zahlreichen Innungen waren erschienen.


Die Band „Snowbird“ sorgte für die musikalische Begleitung des Abends. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer und der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Uwe Günther, zeichneten die Prüfungsbesten besonders aus. Anschließend bekamen diese ein Präsent von Udo Becker überreicht. Der KSK-Vorstandsvorsitzende lud darüber hinaus alle 95 frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen, ihre Familien und Freunde sowie alle Gäste im Saal zum anschließenden Pizzaessen ein.

Prüfungsbeste im Bereich Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk wurde Anne Zander aus Kall. Bei den Maurern bekam Manuel Theis aus Nettersheim das beste Zeugnis überreicht. Pierre Hunsicker und Roman Löwen machten mit Punktegleichstand das Rennen bei den Metallbauern. Bester Auszubildender bei den Tischlern wurde David Heller aus Blankenheim und bester Prüfling bei den Zimmerern Felix Schmidt aus Mechernich.

 

Die Losgesprochenen:

Bäcker/-in
Raphael Beging
Jan Niclas Halbekann
Nicole Hoeger
Anna Salihoff
Dominic Schmitz

Fachverkäufer/-in „Bäckerei“
Daniel Bergsen
Isabelle Chenot
Julia Fot
Jessica Hollender
Sarah Dominique Ley
Ronja Reinartz

Fleischer
Michael Kurth
Michael Müller
Marcel Poth

Friseur/-in
Isabel Baumeister
Romina Grohn
Rebecca Grossart
Hürmüze Kahraman
Esra Ahu Karacoban
Dunja Kaufmann
Alisha Möllengraf
Selvi Rama
Elina Sabelfeld
Sabina Salwasser
Anna Christina Zädler

Maurer/-in
Simon Derichs
Moritz Gärtner
Nikolaus Koenn
Thomas Lange
Frederik Oellinger
Christoph Schur
Dennis Tholl

Straßenbauer/-in
Alexander Andres
Dominik Braun
Dirk Ney
Niklas Kaiser
Deniz Kruithoff
Philipp Müller
Tobias van Kann

Tiefbaufacharbeiter
Stephan Kügler

Stuckateur/-in
Michael Hermes
Christoph Dahlbüdding

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
Kai Mächtel
Luca Jan Mirbach

Zimmerer
Stefan Bartsch
Kevin Faymonville
Oliver Franz
Bastian Pütz

Maler und Lackierer/-in
Adrian Buzan
Marcus Helms
Kevin Hocke
Andre Huppertz
Werner Jäger
Dominik Kaiser
Laura Keldenich
Manual Klinkhammer
K.-Sebastian Könen-Rowold
Carsten Lorenz
Timo Reuter
Marco Rose
René Soppat

Tischler/-in
Lothar Arendt
Lisa Becker
Julian Borsch
Michél Demary
Yannick Gülden
Markus Heß
Manfred Hilgers
David Hörter
Jens Hülshorst
Sascha Jentges
Timo Metz
Jens Poensgen
Kevin Willems
Sascha Winter
Lukas Wolff

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Sebastian Dederichs
Alexander Kriehmig
Tobias Schiffer

Kraftfahrzeugservicemechaniker/-in
Benjamin Brandt
Jens Nettekoven
Björn Pietsch
Pascal Trapp

Anlagenmechaniker/-in
Murat Apayadin
Grzegorz Kopec
Sebastian Max Meyer
Marcel Schmidt

Metallbauer/-in
Sinan Kurtovic

(Quelle: Eifeler Presse Agentur/epa, http://eifeler-presse-agentur.de/2014/09/95-handwerkslehrlinge-feierlich-losgesprochen/ vom 03.09.2014)

 

 

Paul Hütter wurde zum Ehrenkreishandwerksmeister ernannt

Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Rureifel Uwe Günther, Marita Hütter, Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer, Ehrenkreishandwerksmeister Paul Hütter, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Aachen Ass. Peter Deckers (Bild: Steffi Tucholke)

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Herr Elektroinstallateurmeister Paul Hütter zum Ehrenkreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rureifel ernannt. Damit würdigte die Kreishandwerkerschaft die langjährigen Verdienste des ehemaligen Kreishandwerksmeisters der Kreishandwerkerschaft Euskirchen und der Kreishandwerkerschaft Rureifel.

Paul Hütter ist seit fast 33 Jahren für das Handwerk ehrenamtlich engagiert. Zunächst ab 1981 im Vorstand der Elektro-Innung Schleiden und seit 1990 als deren Obermeister. Später, nach der Fusion der Elektro-Innungen Schleiden und Euskirchen im Jahre 1994 war er bis 2004 Obermeister der neuen Elektro-Innung Euskirchen.

Für die Kreishandwerkerschaft ist er seit 1995 als stellvertretender Kreishandwerksmeister und seit dem Millennium 2000 als Kreishandwerksmeister an der Spitze des Kreis Euskirchener Handwerks aktiv im Einsatz.

So nahmen wir die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft zum Anlass, um ihm für sein Engagement, seine Ideen und Inspiration, die loyale und konstruktive Zusammenarbeit und nicht zuletzt seine Menschlichkeit im täglichen Umgang herzlich zu danken.

Mit seiner Wahl zum Ehrenkreishandwerksmeister möchte die Kreishandwerkerschaft RUREIFEL diesem Dank auch öffentlich Ausdruck geben.

 

 

Berufsinfomarkt 28.03.2014 in Jülich

Am Freitag, 28. März 2014 öffnete das Berufskolleg Jülich wieder seine Pforten für den Berufsinfo-Markt der Kommunen Aldenhoven, Jülich, Linnich und Titz um Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 gemeinsam mit den 51 verschiedenen Ausstellern (Unternehmen und öffentliche Einrichtungen) interessante Informationen und Einblicke in die duale Berufsausbildung oder ein duales Studium zu geben.

Die Kreishandwerkerschaft Rureifel beteiligte sich in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand, andem sie über die Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten rund um das Handwerk informierten.

 

Svenja Köhnen und Anita Bonnauer (Kreishandwerkerschaft Rureifel)

Henning Sybertz und Rainer Schaar (Handwerkskammer Aachen)

- Passgenaue Vermittlung -
Talente entdecken, Talente fördern und damit den möglichst optimalen Berufseinstieg finden. Dieses Ziel verfolgt die Handwerkskammer Aachen mit ihrem neuen Projekt „Passgenaue Vermittlung“.

„Passgenaue Vermittlung“: Bewerber einen Tag unter die Lupe nehmen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/passgenaue-vermittlung-bewerber-einen-tag-unter-die-lupe-nehmen-1.495060#plx211553403

Talente entdecken, Talente fördern und damit den möglichst optimalen Berufseinstieg finden. Dieses Ziel verfolgt die Handwerkskammer Aachen mit ihrem Projekt „Passgenaue Vermittlung“.


„Passgenaue Vermittlung“: Bewerber einen Tag unter die Lupe nehmen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/passgenaue-vermittlung-bewerber-einen-tag-unter-die-lupe-nehmen-1.495060#plx211553403

 

 

125-jähriges Firmenjubiläum Paul Reiner und Norbert Züll

„Holz ist einer der schönsten Werkstoffe. Und erzählt immer auch eine Geschichte.“ so Paul Reiner Züll anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums. Paul Reiner Züll ist seit 15 Jahren Obermeister der Tischlerinnung Euskirchen. Der Fachverband des Tischlerhandwerks Nordrhein-Westfalen würdigte seine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Tischler-Handwerk mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel. Die Handwerkskammer Aachen verlieh den Firmeninhabern Paul Reiner Züll und Norbert Züll, der seit 2013 Mitinhaber des Familienbetriebes ist, eine Ehrenurkunde.


Landesinnungsmeister Rainer Söntgerath, KH-Geschäftsführer Uwe Günther, Paul Reiner Züll, Norbert Züll, Obermeister Hermann Josef Schwieren, Tischlerinnung Düren-Jülich

 

 

Die Greife können sogar duschen

Studenten und Schreiner-Lehrlinge bauen Falknerei für die Landesgartenschau

Die Lücken zwischen den Brettern werden den Besuchern bald einen Blick auf die Greifvögel ermöglichen. (Fotos: Thomas Steinicke)

Falkner Pierre Schmidt bezeichnete es als einen „innovativen Entwurf und geniales Modell“. Schmidt weiß, wovon er spricht. Schließlich betreibt er an der Gymnicher Mühle eine eigene Falknerei und eröffnet zur Landesgartenschau (Laga) eine Dependance im Seepark. 

Von

Zülpich. Falkner Pierre Schmidt bezeichnete es als einen „innovativen Entwurf und geniales Modell“. Schmidt weiß, wovon er spricht. Schließlich betreibt er an der Gymnicher Mühle eine eigene Falknerei und eröffnet zur Landesgartenschau (Laga) eine Dependance im Seepark. Zudem hat er bereits viele Falknereien im In- und Ausland gesehen.

Nachdem im Dezember das Modell der Laga-Falknerei der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, sind die Arbeiten am realen Objekt bereits weit fortgeschritten. Im Dezember wurde die Bodenplatte für den etwa 34 Meter langen Holzbau gegossen. Seit Montag arbeiten 20 angehende Schreiner des Thomas-Eßer-Berufskollegs an den Volieren mit angrenzendem Futterlager und Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter der Falknerei. Am Samstag sollen bereits alle Holzarbeiten beendet sein.

„Pierre Schmidt hat uns, bevor wir mit den Entwürfen für die Falknerei begonnen haben, mit einigen Greifvögeln in der Fachhochschule in Köln besucht und uns einiges darüber erzählt, welche Bedürfnisse die Vögel an ihre Unterkünfte stellen“, berichtet Viviane Bonfanti, Architekturstudentin der FH.

Lohnt es sich denn für sie und ihre Kommilitoninnen Nina Wester, Nadja Thielen und Patrick Müller, ein Semester lang das Studium ruhen zu lassen, um dieses Projekt zu verwirklichen?„Auf jeden Fall. Es ist für Studenten schön, dass etwas, das man im Kopf und auf dem Papier geplant hat, auch tatsächlich gebaut wird“, begeistert sich Bonfanti.

Sie und ihre drei Mitstudenten sind auch die „Chefs“ auf der Baustelle. Was sie anordnen, müssen die 20 Schreiner-Lehrlinge ausführen.

Birgt die Gemengelage mit Praktikern und Theoretikern Konfliktpotenzial?

Dazu der 18 Jahre alte Maximilian Bos, einer der Schreiner-Lehrlinge: „Wir haben eine Lösung gefunden. Die Studenten sollen einfach laut denken, dann können wir als Schreiner unseren Senf dazugeben.“ Mit seinen Kollegen sowie Fachlehrer Wolfgang Krauss wird er bis Samstag rund 65 Kubikmeter Lärchenholz verarbeitet haben. Daraus entsteht ein Bau, der mit acht Volieren insgesamt zwölf Greifvögeln eine Unterkunft bietet.

Bald können die Laga-Besucher auf einer Holzterrasse an den Volieren vorbeischlendern. Die Lärchenbretter wurden so angebracht, dass große Lücken entstanden sind. „Das Lärchenholz ist in unbehandeltem Zustand besonders lange haltbar“, erläutert Professor Peter Scheder von der FH Köln, der das Projekt mit Susanne Kothe und Chris Schroer-Heiermann begleitet. Scheder ist kein purer Theoretiker, sondern unterstützt die Schreiner tatkräftig an der Kreissäge.

„Wie die Bretter jetzt angebracht sind, hat zum einen statische Gründe. Die Lückensituation bietet zudem sowohl den Vögeln als auch den Besuchern immer wieder neue Blickwinkel und hat viel mit der Bewegung und Dynamik der Besucherströme zu tun“, erklärt Viviane Bonfanti.

Wenn Falkner Schmidt hier demnächst mit den Greifvögeln Flugschauen anbietet, können sich die Besucher der Falknerei gemütlich auf der Holzterrasse niederlassen und zuschauen, wie die Vögel elegant über den Wassersportsee gleiten.

Ganz wichtig war es für Pierre Schmidt, dass seine Vögel so untergebracht sind, wie es ihrem natürlichen Lebensraum am nächsten kommt. So werden die Volieren nur teilweise überdacht. Hier finden die Greife Schutz vor Wind und Wetter, können aber auch in dem nicht überdachten Volierenteil eine erfrischende Regendusche nehmen.

Der Standort der Volieren wurde außerdem so geplant, dass die Morgensonne in die Behausungen der Vögel scheint. Wandert die Sonne weiter südwärts, dürfte der angrenzende „Wald des 21. Jahrhunderts“ der Falknerei ausreichend Schatten spenden.

(Quelle: Kölnische Rundschau, Ausgabe 24.01.2014, Seite 33,
Artikel von Frau Claudia Roberz, Bilder von Thomas Steinicke)

 

 

 

Zur Verdienstnadel in Gold der Handwerkskammer Aachen gratulieren wir:

OStR Wilfried Meyer

 

Zur Verdienstnadel in Silber der Handwerkskammer Aachen gratulieren wir:

Friseurin Elvira Anselment

OStR Guido Böckenkröger

Elektroinstallateurmeister Gisbert Dammers

Installateur- und Heizungsbauermeister Bernd Dienstknecht

Tischlermeister Franz Dreßen

Kfz.-Mechanikermeister Hans-Willi Eschweiler

Dipl.-Ing. Johann Franzen

Stuckateurmeister Helmut Köhnen

Kfz.-Mechanikermeister Heinz-Dieter Meier

StD Birgit Pfannenschmidt

OStR Peter Poschen

Fleischermeister Roland Ruhwiedel

Friseurmeister Helmut Sauer

Dipl.-Ing. Johannes Steffens

Kfz.-Technikermeister Bernd von Wirth

OStR Margarete Wagner-Hirsch

Dachdecker Udo Wiegener

Kreishandwerkerschaft Rureifel - Hauptstrasse 15 - 52372 Kreuzau - | Telefon: 0 24 22 / 502 39 - 0
Fax: 0 24 22 / 502 39 - 30 | E-Mail: info@handwerk-rureifel.de
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